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Was ist Kanurennsport?

kanustart1Die wichtigsten Informationen zum Kanurennsport im Überblick

Kanurennsport ist eine Wassersportart, bei der man so schnell wie möglich eine festgelegte Strecke auf einem geraden Gewässer mit einem Kanu  zurücklegt. Dabei treten pro Rennen bis zu neun Kanuten auf mit Bojen gekennzeichneten Bahnen gegeneinander an.

Der Kanute, der mit seiner Bootsspitze als erstes die Ziellinie überfährt, hat das Rennen gewonnen. Als Wettkampfstrecken kommen natürliche Gewässer wie Seen und Flüsse mit geringer Strömung oder künstlich angelegte Regattastrecken in Frage. Zur Verbesserung der Startbedingungen kommen Startanlagen zum Einsatz. Der Kajak wird sitzend mit einem Doppelpaddel gefahren, das wechselseitig eingesetzt wird.

Training

Neben dem direkten Training im Boot, das die Technik und Ausdauer der Kanurennsportler schult, werden verschiedene Elemente der Sportarten Laufen und Krafttraining genutzt, um den Körper des Kanuten auszubilden und eine einseitige Belastung zu vermeiden. Im Winter, wenn die meisten mitteleuropäischen Gewässer zugefroren sind, wird außerdem  in vielen Kanuvereinen  Hallensport betrieben oder auf speziellen Paddelergometern trainiert. Um einer zu einseitigen Ausbildung der Muskulatur entgegenzuwirken wird Ausgleichstraining empfohlen, das den gesamten Trainingsprozess begleitet.

Alters- / Leistungsklassen

Um den Sportlern die Möglichkeit zu geben, sich mit Gleichaltrigen zu messen, werden die Wettkämpfe in Leistungsklassen unterteilt. Neben der grundsätzlichen Unterscheidung Frauen/Männer, starten die Rennen in folgenden

Klassen:kanurennsport2
Schüler C (7 bis 9 Jahre)
Schüler B (10 bis 12 Jahre)
Schüler A (13 bis 14 Jahre)
Jugend (15 bis 16 Jahre)
Junioren (17 bis 18 Jahre)
Leistungsklasse (ab 19 Jahre)
Masters A (32 bis 39 Jahre)
Masters B (40 bis 49 Jahre)
Masters C (ab 50 Jahre)
Masters D (ab 60 Jahre)

Es können ebenfalls Jahrgangsrennen bis in den Schüler-A-Bereich ausgetragen werden.

Wettkämpfe

Der Deutsche Kanu-Verband legt in den nationalen Wettkampfbestimmungen die Boots- und Leistungsklassen sowieStreckenlängen für offizielle Wettkämpfe fest. Seit 1936 ist das Kanu-Flachwasserrennen auch Disziplin der Olympischen Spiele, nachdem es 1924 in Paris als Schauwettkampf vorgestellt worden war. Die erfolgreichste deutsche Olympionikin ist die Kanutin Birgit Fischer.
In den Jahren ohne Olympische Sommerspiele finden seit 1938 Weltmeisterschaften statt. Außerdem wird eine Welt-Cup-Serie durchgeführt. Dazu kommen weitere internationale Regatten. In Deutschland finden jährlich über

kanuspot_3

100 weitere kleine, mittlere und große Regatten statt.
Bei den Wettkämpfen können Rennen über folgende Strecken gewertet werden:
Sprintstrecke (200m ab weiblicher und männlicher Jugend)
Kurzstrecke (500m)
Mittelstrecke (1000m)
Langstrecke (2000m für weibliche und männliche Schüler B&A)
Langstrecke (5000m ab weiblicher und männlicher Jugend)
Streckenlängen von über 10.000 zählen zum Kanumarathon

Für die Schüler C und B gibt es Schülerspiele (Langstrecken Paddeln, durch einen Geschicklichkeitsparcours paddeln und Laufen).


 

Olympische Disziplinen

Zu Olympischen Spielen wird nicht in allen Disziplinen angetreten. Die Disziplinen für die Jahre 2012 und 2016 sind:

Herren Kajak: 200m K1,K2 und 1000m K1,K2,K4

Damen Kajak: 200m K1 und 500m K1,K2,K4

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