IVF Langstrecken Weltmeisterschaft Mooloolaba / Australien 27.08. – 01.09.

Die gerade beim WSV Niederrhein im Aufbau befindliche Sparte Parakanu/Oceansport hat nicht nur drei Sportler (Michiko Schaare, Caro Dohmen, Volker Briel) zur diesjährigen IVF Va`a Weltmeisterschaft nach Australien geschickt, sondern zeichnete maßgeblich verantwortlich für den Aufbau des vom DKV entsandten „Team Germany“.  Gab es auf der WM 2016 nur eine deutsche Starterin, waren es 2017 zwei und im vorigen Jahr vier Paddler/innen die Deutschlands Farben vertraten.  Als stärkstes Team aus Europa schlug das „Team Germany“ in diesem Jahr mit 13 Sportlern auf und konnte gleich zwei V6 – und fünf Einzelstarts im V 1 vorweisen. Besonders das Premium Frauenteam fand viel Beachtung und konnte, nach dem Anna-Maria Fischer, Michiko Schaare, Laura Birse, Antje Taylor, Caro Döhmen und Nenni Disse im Training die für sie richtige Position im Boot gefunden hatten, mit einer starken Leistung glänzen. Der errungene 9te Platz in ihrem Rennen über 24 km spiegelt die tatsächliche Leistung nicht wieder. Das Damenrennen in diesem Jahr war das engste überhaupt in der 20 jährigen Historie und unsere starken Frauen waren nicht weit hinter den Gewinnern aus Australien, Tahiti und Neuseeland die sich einen Kampf bis zur Ziellinie lieferten. Der V 6 mit unseren Ü50 Männern besetzt (Christian Fischer / Ronald Ulrich / Armin Will / Manfred Albrecht / Volker Briel und Mike Kewelar) zeigte eine solide Leistung und lieferte sich einen spannenden Kampf mit Brasilien über die 24 km und erreichte Platz 8. Waren der IVF und die etablierten Teams angetan von der Leistung des „Team Germany“, wurden sie noch mehr überrascht als es Volker Briel (WSV Niederrhein) in der Para Kategorie gelang aufs Treppchen zu paddeln und mit Bronze nach 12 km die erste Medaille überhaupt für Deutschland bei den Va`a Rennen zu erkämpfen. Doch es sollte noch besser kommen. Einen Tag nach ihrem Rennen im V6 durfte Laura Birse im V 1 ran. Vom Start weg heftete sie sich ans Heck der favorisierten Paddlerin aus Tahiti  (die nicht im Tag zuvor im V 6 auf den 24 km angetreten war) und überquerte zur Begeisterung aller nur 17 Sekunden nach der Gewinnerin die Ziellinie und wurde so nach 16 anstrengenden km mit Silber belohnt! Nenni Disse, Manfred Albrecht und Ingrid Juchem lieferten mit ihren Platzierungen 10 / 9 / 7 eine solide Leistung in ihren V 1 Rennen. Bei der abschließenden Siegerehrung und Abschiedsfeier wurde das Engagement und die sportliche Leistung des vom WSV auf den Weg gebrachten „Team Germany“ mehrfach lobend erwähnt mit der Bitte im nächsten Jahr mit noch mehr Sportlern in Hilo (Hawaii)wieder dabei zu sein.

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